Obertöne

warten innehalten
getragen ertragen
an manchen Tagen
niedergeschlagen
am Boden bodenlos
bewusstlos loslassen
leer
vorbei einerlei
doch nicht noch nicht nicht doch
was bleibt bleibt was
fließend ergießend
bebend erhebend
gebend wieder belebend
tief im Kern heimatlich fern
nächst liegend allzu weit
Ewigkeit
Bitterkeit
fern blick nahe geht
Nähe bleibt
Gegenwart Zukunft los
Öffnung ohne Hoffnung
verhalten gehalten
verhangen verlangen
entgangen vergangen
gegen Vernunft unter kunft
vor allem über allem
gefunden erkunden
erkoren verloren
einzig einig allein
kein unmöglich möglichst
tief vertraut
verstanden eingestanden
innerlich inniglich
stark ins Mark
erschüttert verschüttet
bitter süß
gedacht erwacht
Träume öffnen Räume
Wärme überbrückt Ferne
Regung ohne Begegnung
gefühlt verkühlt
umarmt verarmt
ungenormt in Ton geformt
Melodie wie noch nie
ohne Begleitung
stimmig doch einstimmig
versinkt verklingt und endet
– nie!

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