leben

aufgescheucht aus eintönigkeit
pralle blüte in eisiger hitze
ungewissheit erschüttert die sinne
zwillingsgleich
erschreckende ferne in rasender nähe
nah bist du, wenn auch so fern
bäume wachsen in den himmel
wurzeln in der hölle
vögel sonnen in zweigen
würmer kriechen wurzelnah
bombenterror, liebesnächte
erfüllen die Leere endlosen wartens
nichts was mein ist, ist dir fern
überwältigende resonanz
so schlagend einstimmig
unglaubliche symphonie
aufgewühlt das meer
umso stiller in der tiefe
denn diese stille
an der oberfläche
wütet mit gewalt
unbändig möcht‘ ich dich umschlingen
zärtlich berühren deine tiefen
der diamant wird mir verächtlich
nichts weniger als alles ist mein ziel

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