warten

ich gehe hinunter zum fluss
kälte fließt in den adern des landes
wellen spiegeln bewegte bilder
wie das leuchten deiner augen
nebelschwaden reißen auf
als dampften deine warmen wangen
trauer mischt sich in das zappeln der fische
die warten mit mir auf den tag der tage
ein baumstamm treibt vorbei
eisbedeckt auf fahrt gen osten
wolken reißen auf
der mond zögernd fahl erst
dann glänzend wie deine seenaugen
spiegelt sich in tausend tropfen
wie perlen, ausgestreut am fluss
tränengleich von flussauf kommend
wolkenverhangen die dunkle nacht
die zeit fließt an mir vorbei
und steht doch still am himmel
es zieht mich flußaufwärts
löwenmähne im wind
eingeprägt in meiner Seele
seit chaotischem Beginn

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