Bilder

Zeigt sich offenes Gelände,
Warten auf des Schicksals Band,
oder fahre ich an der Sackgasse Ende
doch wieder gegen die Wand?

Hätten wir mehr vom Anfang gehabt,
wüssten vielleicht, wie‘s weitergeht,
hätt‘ mich an deinem Antlitz gelabt,
doch Wüstensand ist schnell verweht.

Statt Frühlingsknospen aus Schneeboden sprießen
und Wasser rieselt auf allen Wegen,
Herbststürme entwurzeln der Bäume Riesen.
Chaos waltet ohne deinen Segen.

Ein Schrei verhallt im rauen Sturm,
Laub erzittert auf trocknenden Bäumen,
winde mich wie ein gequälter Wurm.
Muss Trauer meine Wege säumen?

Möchte dein Bild nicht verblassen seh‘n
kämpfe meine Fantasien nieder,
Will noch nicht vor dem Abgrund steh’n.
Die Bilder kommen immer wieder.

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