Arbeiten am Menschen-Bild

Wege zum Menschsein

Menschen stellen sich die Welt als Materie in unendlich vielen Teilchen vor. Warum ist es eigentlich so schwierig, von diesem angeblich „objektiven“, naturalistischen Teilchenbild der Welt wegzukommen? Seit 100 Jahren wissen wir, dass dieses Bild allenfalls „die halbe Welt der Materie“ erklären kann.

Eine Antwort könnte sein, dass uns dieses Teilchenbild seit Beginn der Naturwissenschaft dermaßen in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass es uns schwerfällt, zum Wellenbild zu wechseln, das nicht Dinge, sondern Felder und Beziehungen sieht und wir uns auch noch diese Wellen als teilchenartig vorstellen. Es wäre zudem zu unterscheiden zwischen einer Welle im klassischen Sinne, z.B. Luftschwingungen oder Wellenbewegungen im Wasser, also Schwingungen eines Mediums, und dem Wellenartigen eines Quantenphänomens, bei dem es gar kein Medium, sondern nur Beziehung gibt.

Beziehung denken — wie geht das?

Es ist natürlich schwierig, Beziehung zu denken, ohne Beziehung von Dingen zu assoziieren. Denn so landen wir schon wieder im…

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